Bitte stelle dich und deinen Arbeitgeber kurz vor:
Mein Name ist Anne Jahne und ich arbeite im Sozialzentrum Altach.
Wo hast du deine Erfahrungen in der Gastronomie gesammelt und seit wann bist du im Sozialzentrum Altach? Wer wird von euch mit Speisen versorgt?
Meine Erfahrungen in der Gastronomie habe ich zunächst in Deutschland in zwei verschiedenen Einrichtungen gesammelt. Im Jahr 2010 bin ich nach Österreich gekommen und konnte anschließend im Palast Hohenems, im Hotel Krone in Dornbirn sowie bei der Lebenshilfe Wolfurt weitere wertvolle Erfahrungen sammeln. Seit November 2019 bin ich im Sozialzentrum Altach tätig.
Wer wird von euch mit Speisen versorgt? Wie viele Personen sind das pro Tag oder Woche?
Wir versorgen mit unseren frisch zubereiteten Mahlzeiten die Gemeinde Altach im Bereich Essen auf Rädern (EaR) sowie die Kindergärten und Schulen der Gemeinden Altach und Mäder. Zusätzlich werden die Heimbewohnerinnen und Heimbewohner sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Sozialzentrums und der Gemeinde mitverpflegt. Unter der Woche kochen wir täglich bis zu 400 Mahlzeiten, am Wochenende werden rund 80 Essen pro Tag zubereitet.
Was fällt alles in deinen Aufgabenbereich, was sind dort die größten Herausforderungen und was deine liebste Aufgabe?
Zu meinen Aufgaben zählt die Leitung der gesamten Hauswirtschaft. Dazu gehören die Bereiche Reinigung, Wäscherei, Küche sowie Essen auf Rädern. Es fällt mir schwer, eine liebste Aufgabe zu benennen, da ich meine Arbeit von Herzen gerne mache. Besonders freut es mich, wenn sich Heimbewohnerinnen und Heimbewohner, Kinder oder EaR-Klientinnen und -Klienten für das gute Essen bedanken.
Die größte Herausforderung besteht darin, alle Aufgaben gleichzeitig zu koordinieren – von den Bestellungen bis zur Führung der verschiedenen Teams – und dabei alles unter einen Hut zu bringen.
Seit wann macht ihr bei Vorarlberg am Teller mit und was hat euch zur Teilnahme bewogen?
Soweit ich weiß, hat mein Vorgänger im Jahr 2020 mit der Teilnahme an „Vorarlberg am Teller“ begonnen.
Wer gehört zu euren regionalen Lieferanten? Musstet ihr für die Teilnahme bei Vorarlberg am Teller viel umstellen oder haben diese Partnerschaften bereits bestanden? Welches ist dein liebstes regionales Produkt und zu was verarbeitest du es am liebsten?
Zu unseren regionalen Lieferanten zählen unter anderem Hühnergut, Martinshof, Kölles Biogemüse, der Regionalmarkt, der Spallenhof, Gassner Puten, Meusburger Gemüse, Witzemann Lauterach, der Allgäuer Hof, Vorarlberg Milch, Walser, Dietrich Lauterach, Sohm Herbert (Eier aus Altach), die Mangold Bäckerei sowie die Mohrenbrauerei. Einige dieser Partnerschaften bestehen bereits seit vielen Jahren, andere sind im Laufe der Zeit neu dazugekommen.
Ein persönliches Lieblingsprodukt habe ich nicht – ich arbeite mit allen regionalen Lebensmitteln sehr gerne.
Was ist für dich die größte Herausforderung regional einzukaufen und was ist der größte Mehrwert?
Die größte Herausforderung liegt darin, die benötigten Mengen, die wir täglich verbrauchen, zuverlässig von regionalen Lieferanten zu erhalten. Der größte Mehrwert besteht für mich darin, mit frischen Produkten zu arbeiten, die keine kilometerlangen Transportwege hinter sich haben. Zudem schätze ich den persönlichen Kontakt zu den Lieferanten sehr, da man direkt Wünsche äußern und den Bedarf abstimmen kann.
Wie kommuniziert ihr den Bezug regionaler Lebensmittel gegenüber den Gästen/Konsumierenden? Welches Feedback bekommt ihr diesbezüglich?
Auf unseren Speiseplänen sind die Lieferanten am unteren Rand angeführt, sodass sich alle Interessierten informieren können, woher unsere Lebensmittel stammen. Viele Menschen sind sehr überrascht, wie viele regionale Lieferanten wir haben, und freuen sich darüber, eine so gute Qualität angeboten zu bekommen.














