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Sozialzentrum Frastanz

Ausgezeichnet in Gold

Bitte stelle dich und deinen Arbeitgeber kurz vor. Wo hast du deine Erfahrungen in der Gastronomie gesammelt und seit wann bist du im jetzigen Unternehmen? Wer wird von euch mit Speisen versorgt? Wie viele Personen oder Gerichte sind das pro Tag oder Woche?

Mein Name ist Tom, ich bin Küchenchef im Sozialzentrum Frastanz. Meine Ausbildung und Erfahrungen in der Gastronomie habe ich in verschiedenen Häusern gesammelt – von der klassischen Wirtshausküche bis hin zur gehobenen Gastronomie. Seit 1 Jahr bin ich hier im Betrieb tätig. Wir versorgen täglich rund 100 Gäste mit frisch gekochten Speisen, was in Summe etwa 700 Gerichte pro Woche bedeutet.

Was fällt alles in deinen Aufgabenbereich, was sind dort die größten Herausforderungen und was deine liebste Aufgabe?

Mein Aufgabenbereich reicht von der Menüplanung über den Einkauf und die Qualitätssicherung bis hin zur Ausbildung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die größte Herausforderung besteht darin, regionale und saisonale Produkte stets in ausreichender Menge und gleichbleibender Qualität zu erhalten.

Am meisten Freude bereitet mir das kreative Kochen mit frischen Zutaten – insbesondere dann, wenn ich traditionelle Gerichte modern interpretieren kann.

Seit wann macht ihr bei Vorarlberg am Teller mit und was hat euch zur Teilnahme bewogen?

Wir sind seit der ersten Stunde im Jahr 2017 Teil der Initiative „Vorarlberg am Teller“. Überzeugt hat uns vor allem der Ansatz, das Bewusstsein und die Wertschätzung für regionale Lebensmittel zu stärken. Kurze Wege, transparente Herkunft und ehrlicher Genuss entsprechen genau unserem Anspruch.

Wer gehört zu euren regionalen Lieferanten? Musstet ihr für die Teilnahme bei Vorarlberg am Teller viel umstellen oder haben diese Partnerschaften bereits bestanden? Welches ist dein liebstes regionales Produkt und zu was verarbeitest du es am liebsten?

Zu unseren regionalen Partnern zählen unter anderem die Metzgerei Walser, die Bäckerei Münsch, Vorarlberg Milch, Fruchtexpress sowie Bio-Eier von einem Bauern aus Frastanz. Viele dieser Partnerschaften bestehen bereits seit Jahren, da für uns Qualität und Vertrauen eine zentrale Rolle spielen.

Meine liebsten regionalen Produkte sind Vorarlberger Rindfleisch, Bergkäse und Alpkräuter. Am liebsten verarbeite ich sie zu herzhaften Schmorgerichten, modernen Vorspeisen oder kreativen Beilagen.

Was ist für dich die größte Herausforderung regional einzukaufen und was ist der größte Mehrwert?

Die größte Herausforderung ist mitunter die Verfügbarkeit – insbesondere bei größeren Mengen oder speziellen Produkten. Der größte Mehrwert liegt jedoch klar auf der Hand: Wir erhalten frische, qualitativ hochwertige Lebensmittel, unterstützen die heimische Landwirtschaft und können unseren Gästen mit gutem Gewissen echte Regionalität anbieten.

Wie kommuniziert ihr den Bezug regionaler Lebensmittel gegenüber den Gästen/Konsumierenden? Welches Feedback bekommt ihr diesbezüglich?

Wir machen die Herkunft unserer Produkte über die Speisekarten, Tafeln sowie durch unser Service-Team aktiv sichtbar. Die Gäste schätzen diese Transparenz sehr und reagieren mit großem Interesse und Wertschätzung. Viele berichten, dass sie gerade deshalb gerne bei uns essen, weil sie wissen, woher die Produkte stammen und dass regionale Produzenten unterstützt werden.

Kontakt

Sozialzentrum Frastanz
Schmittengasse 10
6820 Frastanz

T. +43 (0)5522 51772
F. +43 (0)5522 51772 32
sz.frastanz@frastanz.at

21.000

Mahlzeiten pro Jahr

11

Landwirtschaftliche Lieferant:innen

8

Mitarbeiter:innen

Eine Initiative des Landes Vorarlberg